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Charakteristik: Wald- und Wiesenwege, Forststraßen und Nebenstraßen, zwei Anstiege, einer davon über
140 Höhenmeter.
Die letzte Etappe führt uns über die Felder entlang dem Gnasbach nach Obergnas. Kurz
danach wandern wir durch den Wald nach Raffelegg und auf den Kochberg mit seinem
überwältigenden Rundblick in die Landschaft. Diese Verbindung mit der Landschaft
thematisiert auch die hier angelegte Station des 5-Elemente-Weges, die sich mit dem
Element Erde beschäftigt. Gemütlich geht es nun auf der Anhöhe entlang und stoßen
nachdem wir die Landesstraße überquert haben auf die Anna-Suppan-Gedenkstätte. Sie
erinnert daran, dass Frau Suppan zu Beginn des 19. Jahrhunderts überfallen wurde und in
der Osternacht an ihren Verletzungen starb, nachdem sie dem Täter verziehen hatte.
Weiter geht es ohne nennenswerte Steigungen mit vielen schönen Ausblicken nach
Lichtenegg – einem Platz, über den der Name schon alles verrät! Der Sage nach stammt
der Name daher, dass hier der Witwe eines Ermordeten die Mutter Gottes erschien und ihr
mitteilte, dass ihr Gatte zwar gestorben, aber im Buch des Lebens eingetragen sei, worauf
sie ein „Lichtstrom neuen Hoffens“ durchfuhr.
Nachdem wir den Graben des hier in der Nähe entsprungenen Ottersbachs durchquert
haben, kommen wir schließlich wieder auf eine Straße, auf der der Grabenlandtrail
entlangführt. Ihn wandern wir zunächst Richtung St. Stefan entlang, halten uns dann aber
eher links, um so bei der Marienkapelle aus dem Wald heraus zu kommen. Hier öffnet sich
ein herrlicher Blick auf St. Stefan im Rosental und das Saßbachtal! Mitten durch den
Weinberg gelangen wir nun in weniger als einer halben Stunde in die Marktgemeinde
hinunter, womit wir unser Ziel erreicht haben.
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