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Gehzeit: Unterlamm 1h25', Hohenbrugg 2h45', Weinberg 4h45', Fehring 5h50, Kapfensteiner Kogel 7h30'
Charakteristik: Sehr abwechslungsreich auf Wald- und Wiesenwegen, Forststraßen und Nebenstraßen,
am Kapfensteiner Kogel auch im steilen Gelände; zahlreiche kurze Anstiege über 30 bis
120 Höhenmeter.
In Unterlamm streckt das Vulkanland seine fünf Finger der linken Hand am weitesten nach
Osten aus und berührt mit den Fingerspitzen die Therme Loipersdorf. Von hier aus
wandern wir zunächst durch den Wald, dann durch die offene Hügellandschaft zur
Aussichtswarte, von wo aus nicht nur der Ort Unterlamm, sondern auch viele andere
Erhebungen der Region und darüber hinaus ein überaus reiches Panorama bieten. Durch
den schmucken Ort kommen wir zum keltischen Lebensbaumkreis, der wie viele andere
Stationen zum Erlebensweg der Sinne gehört, der uns bis hierher begleitet hat.
Über den Nesselbachberg und den Mauserberg – ein ausgesprochen luftiger Flecken
Erde – gelangen wir auf abwechslungsreichen Wegen nach Hohenbrugg im Raabtal.
Passend zur Handspur geht es hier zunächst zu einigen Altarmen der Raab, wo eine
Tschartake an die wehrhafte Vergangenheit der Region erinnert. Am Schloss vorbei
wandern wir auf den Fröhlichberg und weiter nach Weinberg. Von hier aus durchqueren
wir das Raabtal und kommen nach Fehring, einer der „Metropolen“ des Vulkanlands mit
sehenswertem Hauptplatz und Tabor – nicht zufällig am „wehrhaften Ellbogen“ der Spuren
der Vulkane gelegen.
Über den mystischen Steinbruch geht es wieder aufwärts auf den Kuruzzenkogel, auf dem
uns das malerische Kellergassl mit seinen schönen Kellerstöckln erwartet. Von nun an
können wir genüsslich auf der Anhöhe dahin wandern, bis wir mit dem Kapfensteiner
Kogel den feurigsten Bereich im Vulkanland erreichen. Spüren auch Sie das Feuer oder
glühen Ihnen hier auch die Füße?
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