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Gehzeit: Basaltspalte 30', Gipfelplateau/Grenzlanddenkmal 1h; Rückweg 30'; gesamt 1h30'
Charakteristik: Vorwiegend Wald- und Forstwege, nur im Ort kaum befahrene Nebenstraßen; die Anstiege
sind recht gut verteilt, bis auf ein kurzes steileres Stück vor dem Gipfel.
Bereits an der Kreuzung, etwas unterhalb der mächtigen Statue des Hl. Franziskus, steht
ein Holzschild mit der bunten Aufschrift Basaltspalte, dem wir die Straße aufwärts folgen,
um dann anstatt der Kurve beim Steintalkeller Kolleritsch den kleinen Weg geradeaus am
Waldrand entlang zu nehmen. Am Haus vorbei kommen wir noch einmal kurz auf die
Straße, kurz links und nach rund 100m wieder rechts – immer noch Richtung Basaltspalte
– geht die kleine Straße durch den Weinberg in einen Feldweg über. Nun öffnet sich
langsam das Panorama und im kühlenden Schatten wandern wir zwischen Wald und
Weinberg dahin, bis die Wegweiser uns in den Wald hinein führen. Nun sind es nur noch
wenige Minuten bis zu Basaltspalte. Dieses Naturdenkmal wurde im 19. Jahrhundert bei
Steinbrucharbeiten freigelegt und bietet einen einzigartigen Einblick in die geologische
Vergangenheit des Vulkanlands, für Interessierte sind die Hintergründe auf Tafeln erklärt.
Weiter geht es durch den Wald um den Königsberg herum zunächst recht flach, später
etwas steiler, immer Richtung Grenzlanddenkmal. Oben auf dem Gipfelplateau
angekommen stehen wir auf einem alten Siedlungsplatz, der schon vor rund 6000 Jahren
bewohnt wurde. Im 9. Jh. v. Chr. bestand hier sogar eine befestigte Stadt, die größte ihrer
Art, die bisher in der Steiermark gefunden wurde!
Zum Abstieg überqueren wir das Gipfelplateau und folgen dem Weg nach links auf der
anderen Seite abwärts, bis wir beim sogenannten Felsengrab – einer kleinen Höhle mit
einer Marienstatue - aus dem Wald herauskommen. Nur kurz entlang der Straße und
danach durch eine Streuobstwiese und einen Weinberg gelangen wir wieder auf den
Aufstiegsweg zurück, auf dem wir wieder nach Tieschen zurück kommen.
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