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Gehzeit: Hochstradner Plateau 3h, Schemmingkapelle 4h, St. Anna 5h 15'
Charakteristik: Vorwiegend Feld- und Waldwege, teils auch kleine Nebenstraßen, sanfter Anstieg über
knapp 300 Höhenmeter sowie steiler Anstieg über gut 100 Höhenmeter.
Die zweite Etappe der Wanderung auf dem Rückgrat führt vom Kurort über den
faszinierenden Stradner Kogel in das malerisch gelegene St. Anna am Aigen, dem Sie sich
hier wohl von der schönsten Seite nähern.
Vom Bahnhof sind es nur wenige Schritte zum Kurpark, in dem wir schnell auf die
Markierung des Rückgrats treffen. Ihr entlang verlassen wir Bad Gleichenberg Richtung
Süden, queren die Landesstraße und steigen über Steinbach und schließlich im Wald zum
Stradner Kogel, der mit 609m höchsten Erhebung des Vulkanlands, an. Anstatt eines
Gipfelrundblicks überrascht uns das weitläufige Basaltplateau von Hochstraden, das vor 2
Millionen Jahren aus dünnflüssiger Lava entstand, die einfach durch einen Schlot ausfloss,
sich auf dem darunterliegenden Geröll verteilte und zu einem „Basaltdeckel“ erstarrte.
Wir überqueren das Plateau, um zum Waltrafelsen zu gelangen, wo wir den langsam
abbröckelnden Rand dieses „Deckels“ sehen können. Dieser mystische Ort ist ein uralter
Kultplatz, wovon auch Fundgegenstände zeugen. Nehmen Sie sich Zeit, diesen Ort auf
sich wirken zu lassen – es lohnt sich!
Weiter durch den Wald wandern wir nach Schemming, wo sich neben der Kapelle ein
wunderschöner Blick auf St. Anna öffnet. Durch herrliche Weinberge geht es nun recht
steil hinab ins Pleschbachtal, über den Bach und auf der anderen Seite durch den Wald
schräg aufwärts, am Tennisplatz vorbei steil in den stolz auf dem Felsen thronenden Ort
hinauf. Als besonderes „Schmankerl“ beherbergt der bekannte Weinbauort die
Gesamtsteirische Vinothek, in der nach Lust und Laune probiert werden kann.
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