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Gehzeit: Mühldorf 1h, Gossendorf 2h35', Mühlsteinbruch 4h, insgesamt 5h
Charakteristik: Vorwiegend Waldwege sowie kleine Nebenstraßen, mehrere Anstiege mit 70 bis 150
Höhenmetern.
Zunächst wandern wir vom Feldbacher Bahnhof stadteinwärts zum Hauptplatz, vorbei am
Tabor und der Pfarrkirche mit dem bunten Turm. Weiter über Burgfried verlassen wir
Feldbach und kommen nach Mühldorf, von wo aus wir den Steinberg, einen Basatlvulkan,
besteigen. Auf dem steinernen Rückgrat wandern wir auf die beiden Gleichenberger Kogel
zu, durchqueren einen Graben und steigen zum Höchkogel in Gossendorf an, der einen
traumhaften Blick auf die sanfte Landschaft bietet. Weiter auf dem Höhenrücken erreichen
wir schließlich den Gleichenberger Kogel, den ältesten Vulkan der Region. Was wir hier
sehen ist nur die Spitze eines riesigen Vulkans, der einst in einem subtropischen Meer
stand und im Laufe der Zeit mit Schotter zugeschüttet wurde. Das rötlich und gelblich
schimmernde Gestein beim Steinbruch, den wir während des Aufstiegs durchqueren, ist
Trassgestein, das nach dem Erlöschen des Vulkans durch vulkanische Dämpfe und Gase
entstanden ist. Hier ganz in der Nähe wird auch der Naturfango abgebaut, der in den
Thermen für Schlammpackungen verwendet wird.
Wir umgehen den Steinbruch und wandern auf halber Höhe unter dem Gipfel des
Bschaidkogel vorbei zum Mühlsteinbruch. Hier können Sie mit etwas Glück sogar noch
Fossilien finden, die vor rund 10 Millionen Jahren von der damaligen „Mur“ hier
angeschwemmt wurden! Und wer nichts findet, kann immer noch den Blick vom
Aussichtsturm genießen.
Auf dem Waldweg geht es dann hinab nach Bad Gleichenberg und durch das Ortszentrum
hindurch zum berühmten Kurpark, in dem schon Könige und Barone spazieren gingen.
Etwas weiter ist dann schon der Bahnhof der Gleichenberger Bahn, wo entweder die Tour
Nr. 13 anschließt oder die Möglichkeit zur Rückfahrt nach Feldbach besteht.
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