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Charakteristik: ausgiebige Rundwanderung, auf der von allem etwas dabei ist, vom Waldweg bis zum
Stadtspaziergang; mehrere Anstiege über 60 bis 120 Höhenmeter.
Vom Gemeindeamt geht es kurz der Straße entlang Richtung Gleisdorf und dann links
weg zum Bahnhof. Bald kommen wir über die Raab und tauchen in die Felder des
Raabtales ein, zwischen denen unser Weg in einigen Windungen auf die andere Talseite
führt. Dort müssen wir noch die Straße überqueren und dann geht es hinauf auf den
Saazkogel mit der Laurentiuskirche (wird auch als St. Sebastiankirche bezeichnet) aus dem 14. Jahrhundert. Geschätzt wurde dieser
Platz allerdings schon vor 6000 Jahren von unseren Vorfahren und zur Römerzeit befand
sich etwas weiter unten eine richtige Kleinstadt, deren Spuren wir auf unserem weiteren
Weg am Abhang besichtigen können.
Durch einen Garten und über eine Hauszufahrt kommen wir zur Landesstraße, die wir
beim Gh Frisch überqueren. Wir wandern weiter quer durch das Tal und in den
Seitengraben hinein, biegen dort aber schon bald ab und gelangen schließlich auf einen
Waldweg. Dieser führt uns aufwärts nach Brandlegg, wo wir mit herrlichem Blick auf Obst
und Holler und darüber hinaus recht flach dahin wandern, bis es steil durch die Obstgärten
nach Oberweißenbach hinunter geht. Schräg über die Straße wandern wir am Tennisplatz
vorbei schon wieder aufwärts bis auf den Kamm, wo wir auf den Bahnwanderweg stoßen.
Von nun an können wir ohne weitere Mühen den Weg auf der Anhöhe mit vielen
Ausblicken bis zum Kalvarienberg genießen, wo sich der Blick nun endgültig ins Raabtal
öffnet.
Weiter wandern wir am Landeskrankenhaus vorbei nach Feldbach und auf
verschlungenen Wegen über den Hauptplatz zum Bahnhof. Entlang der Bahn verlassen
wir die Stadt wieder, überqueren die Bahn und beginnen unseren letzten Anstieg über das
Fallschirmspringerdenkmal auf den Auersberg. Oben geht es dann recht flach zur
Platzerkapelle, wo nicht nur ein Rastplatz, sondern auch der überraschend weite
Rundblick zum Verweilen einlädt. Von hier aus geht es recht direkt am Waldrand entlang
zurück nach Gniebing hinunter.
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