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Gehzeit: Riegersburg 2h 20', Zotter 3h 15', Konixberg 4h 15', Rückweg 1h 45'; insgesamt 6h; Gesamte Kopfspur (Kombination mit rechter Kopfspur): 8h 45'
Charakteristik: Abwechslungsreiche Wald- und Wiesenwege sowie kleine Nebenstraßen; mehrere
Anstiege über 50 bis 120 Höhenmeter.
Den östlichen Teil der Kopfspur beginnen wir in Lödersdorf, wo es ums Hören geht. Sie
werden staunen, was alles gehört und überhört werden kann! Vom Bahnhof an der Kirche
vorbei kommen wir schon bald auf einen Waldweg und dann auf der Anhöhe mit schönen
Ausblicken nach Kleinbergl, wo wir bereits auf die stolze Riegersburg auf dem markanten
Vulkanfelsen hinüber sehen. Sie hat vielen Eroberern die Stirn geboten und blieb in alle
Zeiten uneingenommen.
Von hier geht es bergab ins Grazbachtal, das seinen Namen nicht von der
Landeshauptstadt, sondern von der Festung (slawisch „gradec“) der Riegersburg erhielt.
Am Seebad, das natürlich zur Abkühlung einlädt, vorbei geht es in den
geschichtsträchtigen Ort hinauf. Über den Marktplatz an der Kirche vorbei zweigen wir
links zwischen den Häusern ab, um über Altenmarkt zur „Damischen Kathl“ zu gelangen,
zu der ein kurzer Stichweg führt. Sie ist geomantisch gesehen das weibliche Gegenstück
zum Machtzentrum der Riegersburg. Versuchen Sie, ob auch Sie diese Wahrnehmung
nachvollziehen können! Von hier geht es recht flach zur Schokoladenmanufaktur Zotter.
Anstatt nun die Kopfspur weiter zu verfolgen, wandern wir auf dem Weg Nr. 786
aussichtsreich Richtung Süden und schließlich nach Schützing hinunter. Von hier wieder
bergan, treffen wir auf dem Konixberg wieder auf die Kopfspur. Mit einem schönen Blick
auf Feldbach und das Raabtal folgen wir ihr nach Raabau, wo wir beim Obsthof Kaufmann
regionale Säfte probieren können. Ohne weitere Steigungen kommen wir am Rande des
Raabtales entlang zurück nach Lödersdorf.
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